Ultraschall der Nasennebenhöhlen
Mit der Ultraschalluntersuchung kö nnen verschiedene pathologische Zustände festgestellt werden. Die A-Scan-Technik ist das einfachste, eindimensionale Ultraschallverfahren, das nach dem Prinzip des Echolots auf dem Zeit-Amplituden-Verfahren beruht. Ein auf die Haut über den Nasennebenhöhlen aufgesetzter Schallkopf sendet in schneller Reihenfolge Ultraschallimpulse aus. Gleichzeitig wird mit gleichmäßiger Geschwindigkeit ein Elektronenstrahl über den Bildschirm geführt (Nullinie / Zeitachse). An den Grenzflächen im Gewebe (z.B. Normalbefund mit Haut-Unterhaut ® Knochen (Vorderwand) ® Hohlraum der Kieferhöhle) werden Echos hervorgerufen, die in Abhängigkeit von der Laufzeit von dem auch als Empfänger arbeitendem Schallkopf registriert werden. Die Echosignale werden im Gerät elektronisch verarbeitet und führen zu einer Ablenkung des Elektronenstrahls von seiner Grundlinie. Die Auslenkung (Amplitude) des Elektronenstrahls erfolgt senkrecht zur Zeitachse.
