Tonschwellenaudiogramm
Mit Hilfe des Tonaudiometers ist es möglich, d efinierte Töne zu erzeugen. Die Töne werden in verschiedenen Lautstärken (physikalisch Schalldruck in Dezibel [dB]) und verschiedenen Tonhöhen (Frequenz Hertz [Hz]) dem Patientenohr an geboten. Dies geschieht für die Knochenleitung mit einem Knochenhörer, der aus einem Metallvibrator besteht. Die Luftleitung wird mittels Kopfhörer geprüft.

Die Hörprüfung erfolgt für jedes Ohr getrennt und beginnt in der Regel mit der Prüfung der Knochenleitung und dem besseren Ohr. Es wird die Lautstärke bestimmt, an dem ein Ton gerade hörbar wird. Der Untersucher geht dabei so vor, daß er dem Patienten den Ton aus dem unhörbaren Bereich anbietet und langsam die Intensität steigert. In dem Moment, in dem der Patient zum ersten Mal den Ton hört, wenn auch ganz leise, gibt er ein Zeichen, so daß der Untersucher diesen Punkt im Audiogrammformular einze ichnen kann. Die Messung erfolgt zuerst über Luft- und dann auch über Knochenleitung.
Auf diese Weise entsteht auf dem Audiogrammformular eine Linie, aus der die Hörschwelle für die einzelnen Tonhöhen ablesbar ist. TT>


A Normalhörigkeit B Schalleitungsschwerhörigkeit C Schallempfindungsschwerhörigkeit D kombinierte Schwerhörigkeit Die Untersuchung erfolgt in ruhiger Umgebung und dauert maximal 15 Minuten.zurück zum Index